Stellungnahme des Fotorats zu KI-generierten Bildern in den Medien
Die AG Fortschritt des Fotorats ist weiterhin fleißig. Es wurde eine Stellungnahme zu Herausforderungen und Maßnahmen betreffend KI-generieten Bildern in den Medien veröffentlicht. Adressiert ist es an Medien und Verlage.
Im letzten Absatz fordert der Deutsche Fotorat einen branchenübergreifenden Dialog und die Schaffung geeigneter Gremien und Diskussionsformate, um gemeinsame Antworten auf die neuen Herausforderungen zu finden:
»Es liegt in unser aller Interesse, die Glaubwürdigkeit der Fotografie und damit auch der Medien zu erhalten. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen. Das bedeutet, dass wir uns intensiv mit den Herausforderungen und den möglichen Maßnahmen auseinandersetzen und uns entsprechend verhalten. Auf gesetzliche Vorgaben zu warten ist keine Option. Je mehr Zeit vergeht, desto weiter geraten wir in eine Welt, in der sich der Wert von Inhalten primär an ihrem Unterhaltungswert bemisst und der Realitätsgehalt irrelevant wird, da sich dieser – tatsächlich oder gefühlt – nicht mehr einschätzen lässt.«
Kulturstaatsminister Weimer bekam die Stellungnahme im Rahmen eines Gesprächs mit Urheberrechtsverbänden (s.u.) bereits von Julia Laatsch - eine der Vorsitzenden des Fotorats - überreicht. |